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Fischer fischt Frau – am 04.10.2011 bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck 26.10.2011

Bild: ZDF / Marion von der Mehden

Bild: ZDF / Marion von der Mehden

…echt Norddeutsch wird es in „Fischer fischt Frau“, in dem es einen wortkargen Krabbenfischer (Peter Heinrich Brix) auf der Suche nach der richtigen Frau bis nach Tanger verschlägt. Regisseur Lars Jessen stellt seinen Film persönlich in Lübeck vor… Mit der deutsch-finnischen Koproduktion „Das Fenster zum Sommer“ von Hendrik Handloegten eröffnet in diesem Jahr das Filmforum, die norddeutsche Sektion der Nordischen Filmtage Lübeck.In der Hauptrolle erlebt Nina Hoss eine große Liebe im sommerlichen Finnland. Echt Norddeutschm wird es hingegen in „Fischer fischt Frau“, in dem es einen wortkargen Krabbenfischer (PeterHeinrich Brix) auf der Suche nach der richtigen Frau bis nach Tanger verschlägt. Regisseur LarsJessen stellt seinen Film persönlich in Lübeck vor. Von einer gefährlichen Amour fou vor der KulisseNordfrieslands erzählt „Die Räuberin” von Markus Busch. Zur Weltpremiere von Lars Beckers neuerGroßstadt-Komödie „Schief gewickelt” werden Cosma Shiva Hagen und Ken Duken in Lübeckerwartet.Einen Schwerpunkt im diesjährigen Filmforum bilden Dokumentationen, die Persönlichkeiten derKulturgeschichte aus neuer Perspektive porträtieren: In „Sing! Inge, sing!” erzählt Regisseur MarcBoettcher die tragische Geschichte der Jazzsängerin Inge Brandenburg. Martina Fluck zeigt in„Theodor Storm – so komme, was da kommen mag!“ schillernde Aspekte der großenDichterpersönlichkeit – aus Sicht einer jungen Studentin. Angelina Maccarone zeichnet in „CharlotteRampling – The Look“ das faszinierend intime Porträt der britischen Schauspielerin und Stilikone der1960er Jahre. Und der langjährige Filmtage-Gast Wilfried Hauke erzählt in seinem Doku-Spiel „Einekönigliche Affäre – Das riskante Leben des Leibarztes Johann Friedrich Struensee“ vom Wirken deslegendären Altonaer Arztes am dänischen Hof. Um Lübecker Historie geht es in der Dokumentation„Widerstehen im Geiste Christi – Die Lübecker Märtyrer”. Die Geschichte der Nazi-Opfer Müller,Prassek, Lange und Stellbrink erzählt Regisseur Jürgen Hobrecht.Auffallend viele Beiträge des diesjährigen Filmforums zeigen Individuen, die sich fremd in fremdenKulturen fühlen: In „Meine ferne Familie” besucht der Kieler Dokumentarfilmer Helmut Schulzeckdie Familie seiner Ehefrau Wangechi in Kenia. Katja Fedulovas „Glücksritterinnen“ zeigt fünfrussische Emigrantinnen auf der Suche nach ihrem Glück in den 90er Jahren in Deutschland. Auchin der „Langen Nacht der Filmhochschulen” widmet sich „Raju” von Max Zähle – gerade mit demStudenten-Oscar in Bronze ausgezeichnet – dem Thema „fremd in fremden Kulturen“.Im Filmforum ist in diesem Jahr auch eine Reihe von internationalen Produktionen mitnorddeutscher Beteiligung zu sehen: „Ufo in her Eyes” der chinesischen Künstlerin Xiaolu Guokonnte durch das Engagement der Produzenten Klaus Maeck und Fatih Akin sowie mit derUnterstützung der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein realisiert werden. Mit der deutschschwedischenKoproduktion „Nils Holgersson“ (Regie: Dirk Regel), die ihre Vorpremiere bei denNordischen Filmtagen Lübeck feiert, stimmt das Filmforum schließlich märchenhaft-weihnachtlichein. Der erste Teil der Produktion nach dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Selma Lagerlöfüberrascht als Realfilm mit fantasievollen Animationen.